Bei HUGO BOSS haben wir uns einem verantwortungsbewussten Umgang mit Wasser und einer insgesamt schonenden Wassernutzung an unseren Standorten sowie entlang der Lieferkette verschrieben. Wir sind uns der wesentlichen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeiten auf Wasserressourcen bewusst, insbesondere im Zusammenhang mit dem Anbau wasserintensiver Rohstoffe wie etwa Baumwolle und dem Einsatz von Wasser in Produktionsprozessen. Wir sind daher bestrebt, die Risiken der Wasserknappheit für umliegende Gemeinschaften und Ökosysteme zu reduzieren. Durch die Umsetzung gezielter Initiativen und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten streben wir an, die Wasserentnahme zu verringern, die Effizienz zu steigern und unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.
Konzepte im Zusammenhang mit Wasserressourcen
Wassermanagement ist ein fester Bestandteil unserer Umwelt- und Waldschutzrichtlinie. Wir verpflichten unsere Lieferanten dazu, ihren Wasserverbrauch kontinuierlich zu überwachen und zu optimieren. Lieferanten mit Produktionsprozessen, die mehr als 15 m3 industrielles Wasser pro Jahr verbrauchen, sind angehalten, ihre Wassereffizienz kontinuierlich zu verbessern und verantwortungsvolle Abwassermanagementverfahren umzusetzen. Darüber hinaus definiert die Richtlinie den Rahmen zur Reduktion negativer Auswirkungen auf wasserbezogene Ökosysteme. Weitere Informationen zu unserer Umwelt- und Waldschutzrichtlinie finden sich im Abschnitt „Klimawandel“. Klimawandel
Maßnahmen im Zusammenhang mit Wasserressoucen
Unsere Maßnahmen zur Reduzierung der Frischwasserentnahme konzentrieren sich insbesondere auf Lieferkettenpartner mit wasserintensiven Produktionsprozessen. Seit 2024 arbeiten wir mit Cascale und Worldly zusammen, um unter anderem die Erfassung und Transparenz des Wasserverbrauchs an Tier-1- und Tier-2-Lieferantenstandorten weiter zu verbessern. Diese Zusammenarbeit liefert wertvolle Erkenntnisse über den Wasserverbrauch in unserer Lieferkette und bildet die Grundlage für die Entwicklung wirksamer Strategien zur zukünftigen Reduzierung des Wasserverbrauchs. Im Jahr 2025 lag ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten auf der Bewertung wasserbezogener Risiken in sämtlichen Produktionsstätten unserer direkten Lieferkette, in denen Wasser in den Produktionsprozessen eingesetzt wird. Dabei identifizierten wir gezielt Standorte in Regionen mit hoher Wasserknappheit, um wesentliche wasserbezogene Risiken systematisch zu adressieren und in einen zukünftigen Aktionsplan zu integrieren.
Bei der Umsetzung zukünftiger Maßnahmen entlang der Lieferkette profitieren wir auch von der Expertise, die wir in den vergangenen Jahren durch vielfältige Initiativen zum Wassermanagement an unseren eigenen Standorten gewonnen haben. An unserem größten Produktionsstandort in Izmir (Türkei) werden auch weiterhin Grundwassersammelsysteme zur Bewässerung von Grünflächen sowie für sanitäre Anlagen genutzt. Zusätzlich tragen wassersparende Belüftungsarmaturen an mehreren Standorten weiterhin zur Reduzierung des Gesamtwasserverbrauchs bei, indem sie dem Wasserstrom Luft beimischen.